Quo vadis Burundi?
10. Apr 2015 – 14:00 Uhr ,
Landesmesse Stuttgart
ICS Internationales Congresscenter Stuttgart, Konferenzraum C5.1
Quo vadis Burundi? Ein Ausblick auf die Präsidentschaftswahlen
Burundi steht kurz vor den Parlamentswahlen am 26. Mai diesen Jahres und den darauf folgenden Präsidentschaftswahlen am 26. Juni auf unsicherem Boden. Die Präsidentschaftsfrage sorgt im Vorfeld der Wahlen für viele Diskussionen und eine aufgeheizte politische Atmosphäre im baden-württembergischen Partnerland. Immer mehr Stimmen aus der Zivilgesellschaft und der Kirche sprechen sich gegen eine dritte Kandidatur des amtierenden Präsidenten Nkurunziza aus. Einschüchterungen, Verhaftungen und steigende Kriminalität gehören mittlerweile zur Tagesordnung.
Vor diesem Hintergrund möchten die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und das Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ) einen Rahmen bieten, um mit Peter Hauk MdL und Pater Déogratias Maruhukiro über die Situation in Burundi zu sprechen.
Peter Hauk MdL ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und SEZ-Stiftungsratsmitglied. Im Februar 2015 reiste er mit Mitgliedern seiner Fraktion nach Burundi.
Der burundische Pater Déogratias Maruhukiro promoviert an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg zum Thema Frieden und Versöhnung in Burundi.
Moderation: Gesine Ames, Ökumenisches Netz Zentralafrika
Vorläufige Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Kurzbericht SEZ
3. Gespräch mit Peter Hauk MdL und Pater Déogratias Maruhukiro
- PAUSE -
4. Sonstiges
5. Schlussworte
Nach Abschluss des Treffens wird der Raum noch ca. eine Stunde für Austausch und Vernetzung zur Verfügung stehen. Es werden zusätzlich zwei Pinnwände aufgestellt, an denen Sie Ihre Projekte oder Anliegen präsentieren können.
Wir würden uns freuen, Sie an diesem Tag begrüßen zu dürfen. Bitte melden Sie sich bei Interesse via http://www.bw-burundi.de , per E-Mail unter gross@sez.de
oder per Fax 0711 / 2 10 29-50 an.-
Kommission Solidarität mit Zentralafrika
Das ungeheure Leiden der Menschen in der Region der Großen Seen in Afrika geht uns alle an! Auf dem Weg hin zu friedlichen Formen der Konfliktbearbeitung spielt der Wandel von der Konfliktökonomie zu einer Friedensökonomie eine entscheidende Rolle.